Wanderung rund um den Reschensee
Das Wahrzeichen des Vinschgaus ist der aus dem Wasser des Reschensees ragende Kirchturm. Das Dorf wurde im Jahre 1950 zur Errichtung eines Staudamms überflutet, um den ursprünglichen Graunsee mit dem Reschensee zu verbinden. Daraus ist das aktuelle Staubecken entstanden, welches insgesamt 6 km lang und bis zu 1 km breit ist. Die Seeumrundung kann in zwei Hälften unterteilt werden: Die erste Wegstrecke bis nach Reschen verläuft größtenteils linear und flach, während der zweite Teil der Wanderung von einem ständigen Auf und Ab gekennzeichnet ist (Steigungen 8-10%).
Erreichbarkeit
Von Bozen über die Schnellstraße MeBo nach Meran und weiter in Richtung Reschenpass. Nach dem Dorf St. Valentin auf der Haide parken wir in unmittelbarer Nähe des Staudamms.
Wegbeschreibung
Vom Parkplatz (1502 m) führt uns der Weg auf festem Erdmaterial und Kies in Richtung Graun (1520 m, kurze Strecke entlang der Staatsstraße). Anschließend verläuft der Weg zumeist geradlinig und flach über ausgedehnte Wiesen, bis wir schließlich den Kitesurfclub Adrenalina erreichen, ein Treffpunkt für Liebhaber dieser Sportart. Nach einer kurzen Steigung gelangen wir zu einer freien Anhöhe mit Sitzbänken und Tischen, die uns einen besonders schönen Blick auf den Kirchturm ermöglicht. Ein steiler Kiesweg führt von hier aus zu einem begehbaren Steg mitten im Wasser hinunter, der Besucher rund um den Kirchturm herumführt. Geradeaus geht der Radweg hingegen eben weiter bis zum großen Besucherparkplatz, wo sich ein Kiosk und ein Infopoint über die Geschichte des Reschensees befinden.
Vom Parkplatz folgen wir dem asphaltierten Weg weiter taleinwärts (kurze Strecke entlang der Staatstraße) und erreichen schließlich die ersten Häuser von Reschen (1500 m). Vorbei am Restaurant Mein Dörfl überqueren wir eine große Wiese und gelangen auf den gekennzeichneten Fahrradweg zurück. Hier dreht unsere Wanderung und wir gehen von nun an talauswärts in Richtung St. Valentin weiter. Nach einer Mühle folgen wir dem Radweg am Seeufer entlang, bis wir die Bergbahnen Schöneben erreichen. Wir überqueren die Straße und folgen dem Radweg über einen Anstieg (8-10%) und aufeinanderfolgenden Biegungen bis zu einer kleinen Kapelle beim Hofschank Giernhof (1530 m). In stetigem Auf und Ab zieht sich der Radweg nun gleichmäßig durch den Wald. Am Seeufer entlang erreichen wir schließlich nach einigen Kehren den Staudamm, über den wir zu unserem Ausgangspunkt zurückkehren.
Mountainbiker
Kies
festes Erdmaterial
Hofschank Giernhof
Reschen
Restaurant Mein Dörfl
Talstation Bergbahnen Schöneben